{"id":4070,"date":"2025-07-09T11:33:01","date_gmt":"2025-07-09T11:33:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.arge-nord.de\/?page_id=4070"},"modified":"2026-03-31T14:01:23","modified_gmt":"2026-03-31T14:01:23","slug":"hydrobeet-eip","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.arge-nord.de\/?page_id=4070","title":{"rendered":"Hydrobeet (EIP)"},"content":{"rendered":"<p>Die Landwirtschaft stellt einen der am meisten vom Klimawandel betroffenen Sektoren dar (FINGER 2022). Auftretende Wetterextreme werden die Zukunft der Landwirtschaft sehr stark pr\u00e4gen und ver\u00e4ndern schon jetzt die Anbaubedingungen. So nimmt mit zunehmender Erw\u00e4rmung auch die Gefahr von (fr\u00fch-)sommerlichen Niederwassersituationen und Bodenfeuchted\u00fcrren zu, wodurch das Risiko von Ertragsausf\u00e4llen steigt (THOBER ET AL 2018). Gerade in Jahren mit erh\u00f6htem Trockenstress schwanken die Ertr\u00e4ge und damit die Risiken f\u00fcr die Landwirte extrem (WEBER ET AL 2020). Dies trifft auch f\u00fcr den Zuckerr\u00fcbenanbau zu (Interne Daten, 2018ff).<\/p>\n<p>Das Helmholtz Zentrum f\u00fcr Umweltforschung hat die langj\u00e4hrige Entwicklung der Bodenfeuchten seit dem Jahr 1952 ausgewertet und zeigt deutlich auf, dass insbesondere in den letzten f\u00fcnf Jahren viele Regionen in Deutschland durch erhebliche Wasserdefizite gepr\u00e4gt sind (UFZ 2023). Aus den Forschungsergebnissen resultiert, dass eine zunehmende Konkurrenzsituation um das knappe Gut Wasser entsteht (ANTER ET AL 2009).<\/p>\n<p>Eine ausreichende Wasserversorgung der landwirtschaftlichen Kulturen stellt jedoch die Grundvoraussetzung f\u00fcr hohe Ertr\u00e4ge und dem Verbraucherwunsch entsprechende Qualit\u00e4ten dar. Insbesondere auf Sandb\u00f6den ist das Wasserspeicherverm\u00f6gen jedoch sehr gering, sodass nur durch zus\u00e4tzliche Versorgung mit Beregnung qualitativ hochwertige Produktionsmengen erreicht werden (Fachverband Feldberegnung). Landkreise wie Diepholz oder L\u00fcchow-Dannenberg schr\u00e4nken die Bew\u00e4sserung landwirtschaftlicher Fl\u00e4chen aus diesem Grunde stark ein, um die Grundwasserbest\u00e4nde und Trinkwasserressourcen zu schonen (DIEPHOLZ 2023, L\u00dcCHOW-DANNENBEG 2023). Daraus resultiert, dass regional angepasste Anbauma\u00dfnahmen im Zuge des Klimawandels f\u00fcr die Landwirtschaft zwingend erforderlich werden, um die Risiken f\u00fcr Produzenten, als auch Verbraucher zu minimieren (ANTER ET AL 2009).<\/p>\n<p>Im Hinblick auf m\u00f6glichen Ma\u00dfnahmen muss grunds\u00e4tzlich unterschieden werden zwischen Regionen mit und ohne Beregnung. In Regionen mit Beregnungsm\u00f6glichkeit entsteht durch das Niederschlagsdefizit ein zunehmender Beregnungsbedarf. Dies gilt insbesondere f\u00fcr Sandb\u00f6den mit geringerer Wasserspeicherkapazit\u00e4t. Der erh\u00f6hte Beregnungswasserbedarf steht jedoch in direkter Konkurrenz zur Nutzung als Trinkwasser.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus waren in den letzten Jahren auch Regionen von erheblicher Trockenheit betroffen, die keine Beregnungsm\u00f6glichkeit aufweisen. Obwohl viele dieser B\u00f6den grunds\u00e4tzlich mit einer hohen Wasserhaltekapazit\u00e4t ausgestattet sind, litten die Zuckerr\u00fcben unter der Trockenheit und massive Ertragseinbu\u00dfen, insbesondere im Einzugsgebiet der Zuckerfabrik Klein Wanzleben waren die Folge. \u00dcber das Einzugsgebiet hinaus war dies in Teilen Nordostdeutschlands, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen der Fall. KAISER ET AL (2010) beschreiben ein \u201eWasserdefizit-Syndrom\u201c in diesen Regionen f\u00fcr etwa 70.000 km<sup>2<\/sup>, also einem F\u00fcnftel der Gesamtfl\u00e4che Deutschlands.<\/p>\n<p>In Jahren mit Niederschlagsdefizit und trockenen Bodenverh\u00e4ltnissen wird die Anbauw\u00fcrdigkeit der Zuckerr\u00fcbe mehr und mehr in Frage gestellt. Dies bedeutet f\u00fcr die gesamte Branche ein enormes Produktionsrisiko. Den Verarbeitern\/ Zuckerherstellern droht damit der Verlust der essenziellen Rohstoffversorgung. Die gesamte Logistikkette, die im Zuckerr\u00fcbenanbau genauestens auf eine Just-in-Time Lieferung abgestimmt ist, kann vorhandene Frachtkapazit\u00e4ten nicht auslasten und wird mittelfristig auf andere G\u00fcter ausweichen. Nicht zuletzt die landwirtschaftlichen Betriebe verlieren zum einen eine wirtschaftlich wichtige Einkommensquelle und zum anderen ein pflanzenbaulich attraktives Fruchtfolgeglied. Einige Betriebe, die auf Sandstandorten nicht ausreichend Beregnungskapazit\u00e4t zur Verf\u00fcgung haben, haben bereits aufgrund von stagnierenden Ertr\u00e4gen und mangelnder Wirtschaftlichkeit den Zuckerr\u00fcbenanbau eingeschr\u00e4nkt oder sogar aufgegeben.<\/p>\n<p>Eine weitere Herausforderung bei r\u00fcckl\u00e4ufigen Ertr\u00e4gen in Wasserdefizitregionen stellt die sinkende Faktoreffizienz dar. So werden alle eingesetzten Produktionsfaktoren vom Saatgut \u00fcber D\u00fcngemittel bis hin zum Maschineneinsatz ineffizienter, so dass der Faktoraufwand pro produzierter Einheit steigt. Aus klimatischer, aber auch wirtschaftlicher Sicht ist die Ertragsabsicherung und wenn m\u00f6glich Steigerung deshalb von entscheidender Bedeutung, auch mit Blick auf die Ressourceneffizienz (Wassernutzungseffizienz, Treibhausgasemissionen pro produzierter Einheit, \u2026). Diese ist zwingend geboten, um den Klimawandel nicht weiter zu beschleunigen und Treibhausgasemissionen zu vermeiden.<\/p>\n<p>Dieser gesamtheitliche Ansatz kann nur interdisziplin\u00e4r erreicht werden. Im Rahmen dieses Projektes soll erstmals der Einsatz eines ligninbasierten Hydrogels im Zuckerr\u00fcbenanbau erfolgen, dass in anderen Anbausystemen bereits nachgewiesen hat, erfolgreich die Wasserspeicherkapazit\u00e4t im Boden zu erh\u00f6hen und damit Pflanzen in D\u00fcrreperioden l\u00e4nger mit Wasser zu versorgen (SICOP FINAL REPORT SI23BT001GR01). Die Besonderheit des hier einzusetzenden Hydrogels ist, dass es im Gegensatz zu anderen marktverf\u00fcgbaren Produkten auf rein organischer Basis produziert wurde, und im Abbauprozess im Boden vollst\u00e4ndig zu Humus umgesetzt wird.<\/p>\n<p>Produziert wird das Agrobiogel aus Lignin, einem Nebenstoff der Zellstoffindustrie. Durch einen patentierten dreistufigen Prozess wird durch Filtrierung, einer enzymatischen Reaktion und einer nachfolgenden Trocknung das Agrobiogel hergestellt. (WO2020152314A1 &#8211; Method for producing a lignosulfonate polymer). Durch den Trocknungsprozess entsteht ein Granulat mit einer Korngr\u00f6\u00dfe von 0,5-2,0 mm. 1 Gramm des Granulats kann etwa 10-15 Gramm Wasser speichern.<\/p>\n<p>Das biologische Hydrogel wurde von der \u00f6sterreichischen Firma AgroBiogel GmbH, unter der Leitung von Dr. Gibson S. Nyanhongo (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Mehrheitseigent\u00fcmer) in Zusammenarbeit mit der Universit\u00e4t f\u00fcr Bodenkultur entwickelt. Die Firma AgroBiogel wurde im Januar 2021 als Spin-Off der Universit\u00e4t gegr\u00fcndet und produziert seitdem am Standort Tulln, in \u00d6sterreich. Die Firma hat zur Zeit 10 Mitarbeiter und wird derzeit \u00fcber \u00f6sterreichische (AWS) und europ\u00e4ische F\u00f6rderprogramme (EIC) finanziert.<\/p>\n<p>Das Hydrogel wird seit 2023 bereits in der DACH-Region in folgenden Segmenten vermarktet:<\/p>\n<ul>\n<li>Substratproduktion<\/li>\n<li>Forst (<a href=\"https:\/\/www.deutsche-bodenhilfsstoffe.de\/\">Deutsche Bodenhilfsstoff GmbH<\/a>)<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/www.deutsche-bodenhilfsstoffe.de\/\">https:\/\/www.deutsche-bodenhilfsstoffe.de\/<\/a><\/p>\n<ul>\n<li>\u00d6ffentliches Gr\u00fcn\/Stadtb\u00e4ume<\/li>\n<li>Haus &amp; Garten<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zuk\u00fcnftig soll das Hydrogel auch in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Dazu wurden in 2023 mit Versuchsanstellern in der DACH-Region, sowie in Spanien, gro\u00dffl\u00e4chige Versuche in folgenden Kulturen angelegt:<\/p>\n<ul>\n<li>Neupflanzungen in Spezialkulturen (Obst- und Weinbau) in Trockengebieten<\/li>\n<li>Gem\u00fcseproduktion unter Glas<\/li>\n<\/ul>\n<p>Erste Ergebnisse zeigen, vor allem auf durchl\u00e4ssigen, sandigen B\u00f6den, einen positiven Effekt durch das Hydrogel. (siehe pdf: Agrobiogel_Produktvorstellung_Versuchsergebnisse 2023_ARGE NORD). Das Hydrogel ist nach dem \u00f6sterreichischen D\u00fcngemittelgesetz \u00a7 9 DMG 2021 einzelgenehmigt als Bodenhilfsstoff und \u00fcber eine EU-Konformit\u00e4tserkl\u00e4rung innerhalb der Europ\u00e4ischen Union vermarktbar. Dar\u00fcber hinaus hat das Produkt eine Biozertifizierung in Deutschland und \u00d6sterreich:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.betriebsmittelliste.de\/bml-suche.html#\/result\/ef41a41f-0855-410a-95fe-e29e81739612\/3c57d0fe-64d5-4aae-8471-b3e9746b7086\/de_DE\">https:\/\/www.betriebsmittelliste.de\/bml-suche.html#\/result\/ef41a41f-0855-410a-95fe-e29e81739612\/3c57d0fe-64d5-4aae-8471-b3e9746b7086\/de_DE<\/a><\/p>\n<p><u>https:\/\/www.betriebsmittelbewertung.at\/bio-betriebsmittel\/suche\/<\/u><\/p>\n<p>Um das Hydrogel optimal in der Zuckerr\u00fcbenproduktion einzusetzen, sollen acker- und pflanzenbaulichen Experten (ARGE NORD, Zuckerr\u00fcbenanbauerverb\u00e4nde , Nordzucker AG) das Agrobiogel in unterschiedlichen Konzentrationen und mit unterschiedlichen Ausbringungskonzepten pr\u00fcfen. Im Rahmen dieses Projektes sollen bereits erprobte Anbauma\u00dfnahmen, wie reduzierte Bestandesdichten, Schlitzsaat und Verdunstungsschutz durch Strohausbringung mit der Anwendung des Hydrogels kombiniert werden, um ein m\u00f6glichst wassersparendes Produktionssystem zu etablieren. Um den tats\u00e4chlichen Erfolg der einzelnen Versuchsfaktoren nicht nur indirekt vom Ertrag und der Qualit\u00e4t abzuleiten, sondern die tats\u00e4chlichen Effekte auf den Wasserhaushalt im Boden zu messen, sollen in jeder Versuchsvariante CLIMAVI-Bodensonden (Agvolution GmbH) eingesetzt werden, die neben dem verf\u00fcgbaren Bodenwasser auch die Bodentemperatur und weitere relevante Parameter erfassen. Hieraus k\u00f6nnen bestehende KI-Modelle weiterentwickelt werden, um Zuckerr\u00fcben-Ertr\u00e4ge zu prognostizieren und Beregnungsma\u00dfnahmen in Zeitpunkt und Menge bestm\u00f6glich zu terminieren.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus soll der Erfolg der einzelnen Ma\u00dfnahmen nicht nur pflanzenbaulich bewertet werden, sondern auch eine \u00f6konomische Betrachtung der Anbauvarianten durchgef\u00fchrt werden. Hierf\u00fcr wird die Nordzucker AG nach der Beerntung der Versuchsvarianten durch die ARGE NORD den Ertrag und die Qualit\u00e4t (Zuckergehalt, Melassebildner) der einzelnen Varianten bestimmen. Anhand der qualit\u00e4tsbasierten Bezahlung der Zuckerr\u00fcben wird durch den DNZ die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Varianten anhand der Kosten und Ertr\u00e4ge abgewogen.<\/p>\n<p><strong>Europ\u00e4ische Innovationspartnerschaft Agri<\/strong><\/p>\n<p>Die F\u00f6rderung unterst\u00fctzt kooperative Innovationsprojekte, die Impulse f\u00fcr eine wettbewerbsf\u00e4hige, nachhaltige und tiergerechte Agrar- und Ern\u00e4hrungswirtschaft setzen. Ziel ist die F\u00f6rderung von Innovationen und die Verbesserung des Wissensaustausches zwischen Wissenschaft und landwirtschaftlicher Praxis.<\/p>\n<p><strong>Versuchsvarianten 2025<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/arge-nord.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Varianten-Hydrobeet-2025.png\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-4091\" src=\"https:\/\/arge-nord.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Varianten-Hydrobeet-2025-1024x574.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"574\" srcset=\"https:\/\/arge-nord.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Varianten-Hydrobeet-2025-1024x574.png 1024w, https:\/\/arge-nord.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Varianten-Hydrobeet-2025-300x168.png 300w, https:\/\/arge-nord.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Varianten-Hydrobeet-2025-768x431.png 768w, https:\/\/arge-nord.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Varianten-Hydrobeet-2025.png 1166w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Video zum Projekt<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Vorstellung Hydrobeet - EIP Projekt\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/271xjQvZo28?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=NJ3JyDL4zh0\">EIP-Projekt Hydrobeet &#8211; Zuckerr\u00fcbenaussaat 2026<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Landwirtschaft stellt einen der am meisten vom Klimawandel betroffenen Sektoren dar (FINGER 2022). 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